Jagsthausen

„Jagsthausen – eine Gemeinde mit 1860 Jahren Kultur“

Die Gemeinde Jagsthausen lädt zum Aktionstag „Jagsthausen – eine Gemeinde mit 1860 Jahren Kultur“ ein, denn Jagsthausen gibt es nicht erst seit Goethe. Einige Jahre zuvor errichteten die Römer ein Kastell auf der heutigen Gemarkung. Die Museen haben geöffnet und es werden verschiedene Führungen und Aktionen geboten. Eine gute Möglichkeit, bestimmte Bereiche von Jagsthausen zu entdecken, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind und ein­zu­tauchen in spannende Zeiten der Ritter und Römer.

Termin:

Sonntag, 13. Sep­tember 2020, ab 13.30 Uhr

Weitere Informationen

Freilichtmuseum Römerbad

Das Freilichtmuseum Römerbad im Ortskern von Jagsthausen zeigt den Grundriss eines römischen Militärbades um 200 n. Chr. Di­dak­tische Tafeln erklären in Wort und Bild das Badegebäude, die Nutzung sowie die Bedeutung für die Alltagskultur eines Kastellvicus am ober­ger­ma­nischen Limes.

Inschriftensteine, Teile einer Jupitergigantensäule, Ziegelstempel und weitere Funde werden ausgestellt und anschaulich erläutert. So stammen die älteste und die jüngste Inschrift vom vorderen Limes, dem zweitlängsten Bodendenkmal der Welt, aus Jagsthausen. Sie bilden die Grundlage der Datierung.

Ein ebenfalls mit didaktischen Tafeln versehener Weg führt vorbei an einem rekonstruierten römischen Brunnen zum Kastellbereich und zum Museum in der Götzenburg.

Preis:

Eintritt frei

Öffnungszeiten: Ganzjährig frei zugänglich.
Führungen durch den Förderverein Römerbad e. V. nach Vereinbarung.
Weitere In­for­ma­tionen:
Fon 07943 9101 – 33,
E-Mail oder www.jagsthausen.de

Museum "Beständige Begleiter - Römische Alltagskeramik aus der Sammlung Krapf" im alten Rathaus

Im Museum "Beständige Begleiter - Römische Alltagskeramik aus der Sammlung Krapf" ist eine Vielzahl an Fundstücken aus der römischen Vergangenheit Jagsthausens zu sehen. Die Objekte stammen aus dem Fundus des ehemaligen Lehrers Friedrich Krapf, der in der ersten Hälfte des 20. Jh. auf eigene Faust Ausgrabungen durchführte und so Gegen­stände vor der Zerstörung rettete. Dabei wuchs eine Sammlung rö­misch­er Keramik, die im Lande ihresgleichen sucht. Dazu kommen römische Münzen, Knochen, Glas-, Stein- und Metallfunde.
Anschaulich werden verschiedene Alltagsbereiche der Römer gezeigt. Illustrationen, Texte und Videoclips erläutern den Verwendungszweck, sodass ein Einblick in römisches Leben um 200 n. Chr. möglich wird.

Preis:

Eintritt frei

Öffnungszeiten: Mai bis Oktober jeweils 1. Sonntag im Monat, 15.00 bis 17.00 Uhr sowie nach Ver­ein­ba­rung unter
Fon 07943 9101-33,
E-Mail oder www.jagsthausen.de

Schlossmuseum in der Götzenburg

Seine rechte Hand, die Götz von Berlichingen 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg verloren hatte, wurde durch eine eiserne Prothese, die sogenannte „eiserne Hand“, ersetzt. Diese sowie weitere an Götz von Berlichingen erinnernde Relikte sind im Schlossmuseum ausgestellt, denn schon im 18. Jahrhundert sammelten sich im Berlichingen‘schen Archiv Jagsthausen Gegenstände aus dem Familienbesitz an.
Das Schlossareal liegt zudem mitten im Bereich des römischen Limes-Kastells Jagsthausen und so kamen bis ins 20. Jahrhundert viele rö­mische Funde aus dem Kastell und der römischen Zivilbesiedlung in das Schlossmuseum.

Preis:

Eintritt: 2,50 Euro pro Person, Gruppen und Schüler sind ver­güns­tigt.

Öffnungszeiten April bis Oktober, jeweils 1. und 3. Sonntag im Monat von 13.30 bis 16.00 Uhr.
Gästeführungen sind nach Vereinbarung außerhalb der Öff­nungs­zeiten möglich.
Weitere In­for­ma­tionen:
Fon 07943 9101-33,
E-Mail oder www.jagsthausen.de

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