Zaberfeld

Einweihung des Grenzsteinpfads in Zaberfeld an der Ehmetsklinge

Am Abendwaldweg an der Ehmetsklinge Richtung Mörderhausen wird ein Grenzsteinpfad entstehen. Grenzsteine sind insbesondere in den letzten zwei Jahrzehnten stark gefährdet gewesen. Nicht wenige dieser Steine, von denen manche fast 500 Jahre ihren „Dienst“ bei Wind und Wetter getan hatten, sind durch veränderte Bearbeitungstechniken und den Einsatz von immer größer werdenden Maschinen, ebenso durch Unachtsamkeit an ihrem Standort gefährdet. Für die museale Setzung ausgewählt wurden nur Steine, die schon viele Jahre heraus­gerissen und abgebrochen waren, auf dem Bauhof lagerten oder bisher Vorgärten zierten. Nahezu jeder Stein hat eine andere Geschichte, warum er nicht mehr am ursprünglichen Ort steht und nicht mehr seiner ihm eigentlich zugedachten Aufgabe nachkommen kann.

Bei der Führung vom Naturparkzentrum an der Ehmetsklinge zum Grenzsteinpfad unter Leitung von Referentin Heidrun Lichner wird auf die Zeichen und Symbole der Grenzsteine eingegangen und deren historische Hintergründe. Was ist ein Allmandstein? Was kennzeichnet ein Besitzstein? Was war ein Grenzfrevel oder ein Untergänger? Alte Markungsbeschreibungen liegen der Führung zugrunde.

Termin:

Sonntag, 27. Sep­tember 2020, 15.00 Uhr

Treffpunkt/Ort:

Naturparkzentrum an der Ehmetsklinge

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