Gundelsheim

Ausstellung „100 Jahre Gundelsheimer Souvenirs“

Gundelsheim, eingerahmt von sonnenverwöhnten Weinbergen und über­ragt vom Deutschordensschloss Horneck, wird jährlich von zahl­reichen Touristen besucht.
Der berühmte Blick vom Himmelreich ist häufig Titelbild von Büchern oder Kalenderblättern und die klassische Burgen - Neckar - Wein­land­schaft wird gerne als Geschenk oder Weinpräsent mitgenommen.

Erich Thauer und Leo Achtziger haben seit ihrer Jugendzeit Souvenirs aus Gundelsheim gesammelt. Viele Souvenirs, die zu Unrecht als „Nippes“ bezeichnet werden, zeugen vom Modegeschmack, Stil oder Geldbeutel der Reisenden der damaligen Zeit.

Begonnen hat der Tourismus nach Eröffnung der Bahnlinie Neckarelz - Bad Friedrichshall im Mai 1879. Künstler, Maler und Zeichner, sowie Postkartenverlage schickten „Agenten“ nach Gundelsheim, um Auf­träge zu bekommen. Vasen, Teller, Kaffeetassen oder Aschenbecher etc. wurden mit Werbung von Gundelsheim hergestellt.

Die teuersten und schönsten Souvenirs entstanden zu Zeiten der mon­dänen Kuranstalt Schloss Horneck, unter der Leitung von Geheimrat Dr. med. Ludwig Roemheld. Hier trafen sich Berühmtheiten aus Hochadel, Industrie, Film und Rundfunk, Politik und Theater.

Die zahlreichen Souvenirs der Ausstellung laden zu einer Zeitreise in die damalige Zeit ein.

Termin:

Sonntag, 3. Mai, bis Sonntag, 2. August, geöffnet jeweils sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Preis:

Der Eintritt ist frei.

Kulturetta Vereinsheim, Schloßstr. 19

„Mit Pimpolino durchs Museum“

Aktion am Internationalen Museumstag

Was ist überhaupt ein Museum? Warum hängen hier so viele Bilder an der Wand? Was ist in diesem Glaskasten drin? Der kleine Clown Pimpo­lino hat so viele Fragen! Neugierig streift er durch die Räume des Museums, bleibt stehen, staunt, hat plötzlich eine Idee. Die aus­ge­stellten Gegenstände erzählen so viele Geschichten und Pimpolino liebt Geschichten! Clown Pimpolino freut sich, wenn Kinder und Er­wachs­ene ihn auf seiner Entdeckungstour durchs Museum begleiten.

Termin:

Sonntag, 17. Mai, 15.00 Uhr

Preis:

Der Eintritt ist am Internationalen Museumstag frei!

Siebenbürgisches Museum Gundels­heim

„Letzter Freitag im Monat“

Freitagsführungen im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim

In der Reihe „Freitagsführungen“ findet an jedem letzten Freitag im Monat jeweils um 14.00 Uhr eine Führung zu einem anderen span­nen­den Themenbereich im Siebenbürgischen Museum statt. Eine An­mel­dung zur Führung ist nicht erforderlich.

Die Termine und Themen:

  • Freitag, 29. Mai „Seid euch wie Schwestern und Brüder“ - Bruder- und Schwes­ter­schaften in Siebenbürgen
  • Freitag, 26. Juni „Zünftig Bechern“ - Zunftobjekte aus Keramik, Zinn und Silber
  • Freitag, 31. Juli „Fragile Himmelsfenster“ - rumänische Hinterglasikonen aus Siebenbürgen
  • Freitag, 28. August „Zierde der Hausfrau“ - bestickte Haustextilien aus sieben­bürgischen Bauernhäusern
  • Freitag, 25. September „Komm edler Saft der Reben“ - Weinbau in Sieben­bürgen und Gundelsheim
  • Freitag, 30.Oktober „Lutheraner, Calvinisten, Unitarier u.v.m… - Reformation und Konfessionen in Siebenbürgen“

Termin:

  • Freitag, 29. Mai
  • Freitag, 26. Juni
  • Freitag, 31. Juli
  • Freitag, 28. August
  • Freitag, 25. Sept.
  • Freitag, 30. Oktober

„Siebenbürgische Künstlerinnen und Künstler in Europa - Lebenswege und Landschaften“

Anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik Deutsch­land zeigt das Siebenbürgische Museum ab Juli 2020 die Sonder­ausstellung „Siebenbürgische Künstlerinnen und Künstler in Europa“. Anhand des eigenen Bestands an Gemälden und Grafiken lassen sich europäische Bezüge siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstler, ihre Einflüsse und Wirkung auf die europäische Kunstgeschichte sowie ihr Wirken außerhalb Siebenbürgens beispielsweise in Italien, Frankreich und Deutschland nachzeichnen.

Termin:

Sonntag, 5. Juli (Vernissage 11.00 Uhr) bis Sonntag, 4. Oktober (Finissage 11.00 Uhr)

Siebenbürgisches Museum Gundels­heim

Ausstellung „Erinnerungen an... Gundelsheimer Gurken“

Die Gundelsheimer Gurkenfabrik geht auf die Gründung einer sog. „Gurkeneinlegerei“ 1920 zurück, die von „Essig-Baron“ Kühne aus Berlin übernommen und 1933 zu einer großen Conservenfabrik ausgebaut wurde. 1951 wird Gundelsheim zur "Gurkenstadt". 1966 sind in der Hauptsaison bis zu 650 Menschen in der Gundelsheimer Conserven­fabrik beschäftigt. 1970 sind die Qualitätsstandards in Gundelsheim die höchsten auf dem Markt. Dank neuer Rezepturen und stetiger Experi­men­tier­freude entwickelt sich Gundelsheim zum Vorreiter und zur Ide­en­schmiede des Konzerns. Das Sortiment umfasst bis zu 300 verschie­dene Produkte. 1980 setzt jedoch eine neue Technisierung ein.

Billigproduktionen und großer Preisdruck führen 2001 zur Schließung des Betriebs. Die Marke Gundelsheim bleibt jedoch bestehen. Produktion und Export werden nach Schweinfurt verlagert. 2013 schließt der Werksverkauf in Gundelsheim endgültig. Damit endet die 93-jährige "Gundelsheimer Gurken-Ära".

Die Geschichte der bekannten Gundelsheimer „Gurkenfabrik“ wird in der Ausstellung anhand von Bildern, Exponaten und kleinen Geschich­ten wieder lebendig.

Termin:

Sonntag, 6. Sep­tem­ber, bis Sonntag, 29. November, geöffnet jeweils sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Preis:

Der Eintritt ist frei.

Kulturetta Vereinsheim, Schloßstr. 19

Siebenbürgisches Museum Gundelsheim

In Gundelsheims Wahrzeichen, Schloss Horneck, lädt das Siebenbürgische Museum zu einer Entdeckungsreise in die Region Siebenbürgen, das sagen­um­wobene Transsilvanien, im heutigen Rumänien ein.

Mit mehr als 19.000 Objekten beherbergt das Landesmuseum für Siebenbürgen die bedeutendste Sammlung zur Kunst- und Kulturgeschichte der Region außer­halb Rumäniens. In der Dauerausstellung erschließen sieben Themenbereiche exemplarisch die wechselvolle Geschichte und die facettenreiche Kultur Sieben­bürgens vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei wird schnell deutlich, dass das Land weit mehr zu bieten hat, als die erfundene Geschichte um den Grafen Dracula. Mehrmals im Jahr finden außerdem Sonderausstellungen statt.

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