Obersulm

Das Schul- und Spielzeugmuseum Obersulm-Weiler

Das Schul- und Spielzeugmuseum Obersulm-Weiler ist das größte seiner Art in Baden-Württemberg. Es zeigt die Schulgeschichte und das vorschulische Lernen der vergangenen Jahrhunderte, sowie das Leben der Dorfschullehrer und das dörfliche Leben als solches. Neben alten Schulstuben und Unterrichtsmaterialien ist eine alte Schul­meister­wohnung und ein historischer Kaufladen zu besichtigen.
Im Jahr 2010 wurde das Spielzeugmuseum in unmittelbarer Nähe zum Schulmuseum eingeweiht. Hier wird die „Pädagogik des Spielens“ aufgearbeitet und viele „heißgeliebte“ Spielzeuge des 19. und 20. Jahrhunderts wie Puppenstuben und Schaukelpferde präsentiert. Im „Blauen Haus“, einem Handwerkerhaus von 1750, werden die Themen Taufe, Patenschaft und Konfirmation gezeigt, im „Grünen Haus“ typische Werkzeuge der verschiedenen Handwerksberufe.
Das Schul- und Spielzeugmuseum Weiler ist an Sonn- und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, das Blaue und das Grüne Haus nur am 1. Sonntag im Monat.

Führungen sind täglich nach Ver­ein­barung unter
Fon 07130 28114,
gemeinde@obersulm.de möglich. Infos auch unter www.obersulm.de

„25 Jahre Schul- und 10 Jahre Spielzeugmuseum“

„Tag der offenen Tür“ mit Kinderprogramm

Beim „Tag der offenen Tür“ zum 25jährigen Jubiläum des Schul- und 10 jährigen Jubiläum des Spielzeugmuseums sind alle Häuser des Mu­se­ums geöffnet und mit fachkundigem Personal besetzt. Der Eintritt ist frei. Angeboten werden kostenlose Führungen für Erwachsene und Kinder, sowie kindgerechter Unterricht, wie in alten Zeiten, durch die „Schulmeister“ des Schulmuseums. Im Rahmen des Kinderprogramms gibt es Bastelangebote wie z.B. Traumfänger oder Fliegerle basteln, Filzen oder Spinnen (kleiner Kostenbeitrag für die Bastelmaterialien) und es wird vorgelesen. Die Bewirtung im Blauen Haus erfolgt durch die Landfrauen Affaltrach-Weiler-Eichelberg. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Termin:

Sonntag, 10. Mai, 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Preis:

Eintritt frei

Treffpunkt/Ort:

Schul- und Spielzeugmuseum Heilbronner Straße 37, 39, 43, 46, 48, 74182 Obersulm-Weiler

„Ein Lied kann eine Brücke sein“

Konzert mit dem Quintett Sistanagila

Die israelischen und iranischen Musiker bedienen sich folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sefardischer und traditionell persischer Musik , ebenso moderner und klassischer Kompositionen, mit Einflüssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metal. Ihr Wunsch ist, dass ihre Musik zum Frieden zwischen den zwei Welten Iran und Israel beitragen möge.

Termin:

Samstag, 6. Juni, 19.30 Uhr

Preis:

Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Treffpunkt/Ort:

Museum Synagoge Affaltrach, Untere Gasse 6, 74182 Obersulm

„Das schreckliche Mädchen“

(Film von Michael Verhoeven, Deutschland 1990)

Die Schülerin Sonja möchte mit ihrem Aufsatz „Meine Stadt im Dritten Reich“ den lokalen Widerstand gegen die Nazis ehren. Als ihre Mit­bür­ger Interviews verweigern und die Behörden Recherchen verhindern, beschließt Sonja, in der Stadtvergangenheit zu wühlen. Der Film basiert auf realen Forschungsarbeiten der Passauer Studentin Anja Rosmus.

Termin:

Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr

Treffpunkt/Ort:

Museum Synagoge Affaltrach, Untere Gasse 6, 74182 Obersulm

„Kashrut – Die jüdischen Speisengesetze“

Vortrag und Workshop mit Rabbi Prof. Awi Blumenfeld, Wien (in Kooperation mit der VHS Unterland)

14.00 bis 17.00 Uhr: Workshop „Kosheres Kochen“ in der Küche der Ev. Tagungsstätte Löwenstein. In diesem Kochkurs wird Awi Blumenfeld in der Praxis das Herstellen kosherer Gerichte lehren. (Teilnahmegebühr ca. 40 Euro)
19.30 Uhr: Vortrag „Kashrut“ im Museum Synagoge Affaltrach. Awi Blumenfeld wird auf humorvolle Art und Weise die vielfältigen, teilweise erstaunlichen Vorschriften der kosheren Küche darstellen. (Eintritt 6 Euro / ermäßigt 4 Euro)

Termin:

Sonntag, 18. Oktober

Treffpunkt/Ort:

Museum Synagoge Affaltrach sowie Ev. Tagungsstätte Löwenstein, Altenhau 57, 74245 Löwenstein

„El Sonido de Sefarad - Lieder und Klänge der Juden aus Andalusien“

Mit dem Duo Zaruk, Madrid (in Kooperation mit der VHS Unterland)

Das Duo Zaruk mit der Cellistin Iris Azquinezer und dem deutschen Gitarristen Rainer Seiferth aus der kreativen Musikszene von Madrid widmet sich ganz der Musik der sefardischen Juden, die Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien vertrieben wurden. In ihren Liedern ist immer ein Hauch von Wehmut über die verlorene spanische Heimat Sefarad zu spüren.

Termin:

Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr

Preis:

Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Treffpunkt/Ort:

Museum Synagoge Affaltrach

Museum Synagoge Affaltrach

Im Museum Synagoge Affaltrach wird die jüdische Geschichte und Religion in Kreis und Stadt Heilbronn gezeigt. Nur wenige Synagogen haben den November 1938 überdauert. Eine davon ist die Synagoge Affaltrach, die 1851 von der damals blühenden jüdischen Gemeinde Affaltrach erbaut wurde. Seit 1989 hat ein Museum zur Geschichte der Juden in Kreis und Stadt Heilbronn in dem renovierten Synagogen­gebäude einen angemessenen Platz. Es zeigt mit seinen Exponaten Wege und Schicksale der jüdischen Gemeinden sowie das religiöse Leben im Judentum. Im Greut außerhalb von Obersulm- Affaltrach gibt es auch einen jüdischen Friedhof, auf dem die letzten Bestattungen im Jahr 1942 erfolgten.

Das Museum ist bis 15. November 2020 mittwochs und sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Führungen, auch über den jüdischen Friedhof, werden nach Absprache unter Fon 07130 6823 (Handy 0171 8614876 Heinz Deininger) angeboten. Weitere Infos auch unter www.synagoge-affaltrach.de

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